Hamsta - Handwerk am Start
CMS Gruppe
FARBEN SCHULTZE
Standort Leipzig

ProjektARENA

WAND

Innenwandfarben,
Dekorative Innenwand-
Techniken, Tapeten, uvm.

BODEN

Designbeläge,
Teppichböden,
Fertigparkett, uvm.

FASSADE

Fassadenfarben,
Putze,
Wärmedämmung, uvm.

FENSTER

Gardinen,
Sonnen- und
Insektenschutz uvm.

WERKZEUG

Pinsel,
Elektrowerkzeuge,
Spritzgeräte, uvm.

ZUBEHÖR

Klebstoffe,
Abdeckmaterialien
Reinigungsmittel, uvm.

Unsere Marken:

Akurit
ACP
Alligator
AS Creation
AL Designhaus
Auer Metallprofile
Associated Weavers
Caparol
CD Color
Collomix
drapilux
Döllken
Friess
Erfurt
Festool
Flex
forbo
Gerflor
Graco
Hamberger
Heco
Henkel
ivc
Indes Fuggerhaus
Jaeger
JAB
Janser
Kiesel
Knauf
Layher
Malerplus
Marburg
MHZ
Mirka
moduleo
motip dupli
M-Plus
nmc
objectflor
ORAC
osmo
osmo
Protektor
Pufas
Rasch
Schönox
Sika
siniat
Storch
Südbrock
Tarkett
tapofix
Tesa
unland
Ursa
Wagner
wineo
Wistoba
3m

Aktionen

Veranstaltungen

Wer weiß es?

Unter allen Antworten verlosen wir einen Plüsch-Pinguin
Teilnahmeschluss ist der 31.03.2022.

Hinter welchen Gardinen  fühlt man sich am wohlsten?

Schwedischen Gardinen

Maßgeschneiderten Gardinen von
FARBEN SCHULTZE

Omas Gardinen

Q

Pinguin-Verlosung

News-Blog

Ausstellung & Beratung

 

Unsere fachkundigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen freuen sich auf Ihren Besuch und beraten Sie gerne zu unseren Produkten – damit Ihr nächstes Projekt ein echter Erfolg wird. Sollten Sie vorerst nur auf der Suche nach Inspirationen sein, steht Ihnen unsere ca. 1000 m² große Verkaufs- und Ausstellungsfläche zur Verfügung. Hier können Sie eine Vielzahl an Produktmustern aus allen Sortimentsbereichen durchstöbern. Damit Sie sich eine noch bessere Vorstellung von der Wirkung unserer Produkte machen können, stehen viele davon im Großformat oder bereits verarbeitet in unseren Musterräumen zur Verfügung.  

Sollten Sie eine Beratung zum Thema Gardinen oder Sonnen- und Insektenschutz wünschen, stimmen Sie am besten einen Termin mit uns ab. So können wir sicherstellen, dass eine unserer Fachberaterinnen für Sie bereitsteht. 

Nachhaltigkeit

 

Wir legen Wert auf einen bewussten und schonenden Umgang mit Ressourcen und empfehlen daher generell den Einsatz von hochwertigen Produkten in Profi-Qualität, da sich diese durch einen geringeren Materialverbrauch und eine höhere Lebensdauer auszeichnen. Darüber hinaus können wir Ihnen eine Reihe an Produkten, die spezielle, auf Nachhaltigkeit ausgelegte Herstellungsverfahren anwenden. 

Erfolg teilen

 

Farben Schultze ist mit insgesamt 18 Standorten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vertreten. In jeder dieser Regionen engagieren wir uns als Partner und Unterstützer bei verschiedensten Vereinen und Organisationen – bei vielen sind wir sogar offizieller Sponsor. Da die Ursprünge unseres Unternehmen in Leipzig liegen und die Verbindung zu dieser Region dementsprechend besonders eng ist, sind wir auch hier aktiv.

Unser Engagement

im Raum Leipzig

Icefighters
SV Tresenwald
RFC
ATV Leipzig
Bärenherz
Gewandhaus Leipzig
Krystallpalast

Über 100 Jahre

Q

Unsere Geschichte

Über
100 Jahre
C

1908

Unsere Firmengeschichte beginnt im Januar 1908. Laut handelsgerichtlicher Eintragung Blatt Ia/b 111 /HRA 2258 erscheint am 07. Januar 1908 der aus Köln stammende Apotheker Herr Dr. phil. Heinrich Louis Albert Schultze an der Gerichtsstelle und erklärt:

„Die von mir in Leipzig, Hainstraße 27 betriebene Farben-, Lack-, Mal- und Zeichenutensilienhandlung geht über die Grenzen eines Kleingewerbes hinaus, da ich einen jährlichen Umsatz von 40.000 Mark erziele. Ich melde deshalb mein Geschäft zur Eintragung in das Handelsregister an und werde künftig unter Dr. Albert Schultze firmieren.“

Am 11.01.1908 erfolgte die handelsgerichtliche Eintragung.

1913

Am 15.10.1913 übernimmt der Drogist Hans Theodor Seifert die Firma. Unter seiner Führung übersteht das Unternehmen den 1. Weltkrieg, die Hyperinflation Anfang der zwanziger Jahre und die Weltwirtschaftskrise der dreißiger Jahre.

1929

Am 01. Oktober 1929 verlegte die Firma ihren Sitz in das Haus der Universität, 24 Tage vor dem 25. Oktober, dem schwarzen Freitag, als an der New Yorker Börse die Kurse ins bodenlose rutschten und die Weltwirtschaftskrise begann.

1938

Etwas weniger als ein Jahr vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges, am 26.09.1938 wurde die Fortführung der Firma Dr. Albert Schultze dem Kaufmann Hans Otto Seifert übertragen. Das Geschäft befand sich inzwischen in der damaligen Kurprinz- Straße, der heutigen Grünewaldstraße.

1947

Der ehemalige Prokurist, Herr Fritz Bickel wird am 28.08.1947 neuer Inhaber der Firma Dr. Albert Schultze. Hans Otto Seifert findet mit der Führung der Firma Busch & Co. in Ansbach ein neues Betätigungsfeld. Aus Unterlagen aus dieser Zeit geht übrigens hervor, dass einige unserer Lieferantenbeziehungen schon eine sehr lange Tradition haben. Die Lackfabrik Ewald Dörken, die Lackfabrik Conrad Wilhelm Schmidt, der Klebstoffhersteller Henkel und die Pinselfabrik Wistoba, die heute wichtige Partner sind, waren schon vor dem 2. Weltkrieg Lieferanten von Dr. Albert Schultze.

1968

Der Drogist Hans-Joachim Näther wird am 12.Juni 1968 als Inhaber der Firma Dr. Albert Schultze in das Handelsregister eingetragen. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte das Unternehmen 9 Mitarbeiter und erreichte mit Farben, Lacken, Tapeten, Pinseln, Bürsten und sonstigen Malerwerkzeugen sowie Künstlermalfarben einen Jahresumsatz von 690.000 Mark der DDR. Abnehmer waren die klassischen Einzelhandelskunden und gewerbliche Kunden, im sozialistischen Sprachgebrauch gesellschaftliche Bedarfsträger genannt. Der Verstaatlichungswelle Ende der 60er Jahre konnte des Unternehmen entgehen, die Selbstständigkeit erhalten werden, indem man einen Vertrag als Kommissionshändler mit der Volkseigenen Handelsorganisation, kurz HO genannt, abgeschlossen hat. Von nun an wurden fremde Waren, die selbst besorgt werden mussten, auf eigene Kosten gegen Erhalt einer Provision verkauft. Die Umsätze entwickelten sich kontinuierlich nach oben. Im Jahr 1989 waren es 3,6 Mio DDR Mark, die von 7 Mitarbeitern umgesetzt wurden.

1990

Die größte und rasanteste Entwicklung in der Unternehmensgeschichte sollte nach dem Ende der sozialistischen Planwirtschaft beginnen. Im Winter 1990, nur wenige Wochen nach dem Fall der Berliner Mauer, brechen Herr Hans-Joachim Näther mit Sohn Bert Näther in Richtung Westen auf, um die dortige Handelslandschaft zu erkunden. Dabei lernen sie die Kaufleute Matthias und Joachim Engel kennen, die in Hessen einen Groß- und Einzelhandel mit Farben, Tapeten und Bodenbelägen an mehreren Standorten in der Region betreiben. Noch am gleichen Tag wird der Beschluss für eine zukünftige Zusammenarbeit gefasst und mit den Planungen für die weitere Entwicklung des Unternehmens begonnen. Es ist die Geburtsstunde einer Ost- Westdeutschen Erfolgsgeschichte, die wie die weitere Entwicklung zeigt, zumindest in unserer Branche einmalig ist.

Am 01.07.1990 wurden von der Baustoffversorgung Leipzig die Standorte in der Delitzscher Straße / Ladestraße und der Zerbster Straße samt 16 dort beschäftigter Mitarbeiter übernommen. Der als Tapetenlager genutzte Standort in der Zerbster Straße wurde nach der Eröffnung des Zentrallagers in Gerichshain und der stark rückläufigen Nachfrage aus dem Einzelhandelsbereich in Folge des Baumarktbooms aufgegeben. 

Anfang September 1990 wurde der Grundstein für den Firmensitz und das Zentrallager in Gerichshain gelegt. Somit wurden im Jahr der Währungsunion und der Deutschen Einheit Investitionen mit einem Volumen von über 5 Mio. DM begonnen. Genauso rasant und schnell entschlossen entwickelten sich die Beziehungen zu neuen Lieferanten aus den alten Bundesländern. Im Bereich der Dispersionsfarben leisteten die Alligator Farbwerke unter Führung des Firmengründers Herrn Rolf Miessner Pionierarbeit. Er lieferte noch vor der Währungsunion Waren in das Gebiet der neuen Bundesländer auf Rechnung in Mark der DDR und legte damit den Grundstein für eine erfolgreiche Markteinführung der Marke mit dem Alligator, die in den folgenden Jahren ausgebaut und gefestigt wurde. Auf dem Gebiet der Lacke und Lasuren hieß der neue Lieferant CWS, auch hier wurde schnell entschieden und der Lohn waren heute unvorstellbare Liefermengen, die teilweise sogar zu Kapazitätsengpässen geführt haben. Lieferanten in den Bereichen Werkzeuge, Tapeten und natürlich der Marktführer Caparol folgten.

Am 25. Mai 1990 gründeten der Drogist Hans- Joachim Näther und die Kaufleute Bert Näther und Joachim Engel die Dr. Albert Schultze GmbH.

1991

Nach einer Bauzeit von nur 8 Monaten wurde im Rahmen der ersten Farben Schultze Hausmesse am 27. April 1991der Standort Gerichshain in Betrieb genommen.

1992

Am 01.03.1992 wurde mit der Filiale in der Köthener Straße in Halle die erste Niederlassung in Sachsen-Anhalt eröffnet.

1994

Im Jahr 1994 wurde der Malereinkauf Südthüringen übernommen und in Ernstroda der erste Standort in Thüringen errichtet.

1995

Auf Grund der positiven Geschäftsentwicklung wird 1995 ein Ausbau der Kapazitäten am Standort Gerichshain erforderlich und die Lagerflächen werden verdoppelt.

1997

Im Sommer 1997 kommt ein weiterer Standort dazu, diesmal in Dessau.

1998

Im Sommer 1998 erfolgt der Startschuss zur Einführung unserer mittlerweile sehr erfolgreichen Handelsmarke Malerplus.

Im gleichen Jahr führten die Gesellschafter von Engel&Jung, Winkler&Gräbner und Farben Schultze ihre Unternehmen unter das Dach einer Holding, um Kräfte noch starker zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Es ist auch eine Zeit, in der sich der Markt polarisiert und sich die Zusammenarbeit zwischen dem Großhandel und der Industrie vertieft und strategische Allianzen geschmiedet werden, eine Entwicklung, die wir schon Mitte der 90-er Jahre vorhergesehen haben. Wir haben uns in dieser Zeit dafür entschieden, zukünftig besonders intensiv mit unserem damals schon größten Lieferanten, der DAW- Firmengruppe mit ihren Marken Alligator und Caparol, zusammenzuarbeiten. Nach dem Motto, gemeinsam sind wir stärker, wurden die Vertriebsmannschaften unserer Unternehmen kontinuierlich zusammengeführt und die Märkte erfolgreich gemeinschaftlich bearbeitet. Inzwischen ist die DAW- Firmengruppe Mitgesellschafter unseres Unternehmens geworden. Unberührt davon bleiben die Beziehungen zu unseren anderen Farblieferanten, auch hier wird die partnerschaftliche Zusammenarbeit weiter ausgebaut.

1999

Am 01.04.1999 erfolgt der Umzug von Ernstroda nach Gotha.

2001

Im Zuge der sich stark abkühlenden Investitionstätigkeiten und damit verschärfenden Wettbewerbssituation übernehmen wir am 01.05.2001 zwei Standorte von unserem Wettbewerber Timpe&Mock in Halle und Leipzig und bauen damit unsere Marktposition weiter aus.

Die Entwicklung im Bereich der Bodenbeläge ist über die Jahre so erfolgreich verlaufen, dass am Standort Gerichshain erneut investiert wird. Diesmal entsteht ein hochmodernes Fußbodenzentrallager für die gesamte Unternehmensgruppe. Die Inbetriebnahme erfolgt im August 2001.

2002

Am 12. Februar 2002 nimmt Hans- Joachim Näther Abschied vom aktiven Berufsleben und wechselt in den wohlverdienten Ruhestand.

Im März 2002 werden die Thüringer Standorte Erfurt und Weimar von Timpe & Mock übernommen und damit der Markanteil von Farben Schultze in der Region beinahe verdoppelt.

2004

Zum 01. Januar 2004 übernimmt Farben Schultze den ehemaligen Wettbewerber Gubelas Farbe & Heimtex mit Standorten in Magdeburg und Halberstadt.

2006

Zweieinhalb Jahre später, am 01.07.2006 schließt sich der M F G, Magdeburger Farbengroßhandel dem Firmenverbund an.

2007

Im November 2007 wird in Erfurt ein neuer, moderner Standort mit Beratungszentrum bezogen.

2008

Am Standort Leipzig erfolgt am 15.01.2008 die Grundsteinlegung für den Bau eines Beratungs- und Kompetenzzentrums mit Schulungsraum und Handwerker-Treff.

2011

Eröffnung der Niederlassung in Markkleeberg.

2012

Eröffnung der Niederlassung in Naumburg.

2015

Übernahme der Farben Gnatz Standorte in Suhl, Aschara, Erfurt, Weimar & Leipzig sowie Eröffnung der Niederlassungen in Jena und Halle (Merseburger Straße).

2017

Preisverleihung des Wirtschaftspreis "via oeconomica" des Vereins Gemeinsam für Leipzig.

Eröffnung der Standorte in Gera und Eisenach.

2020

Umzug der Niederlassung Leipzig von der Theresienstraße in die Wittenberger Straße.

2021

Positionierung der Leipziger Niederlassung als ProjektARENA mit vielen neuen Möglichkeiten zur Unterstützung des Handwerks und privater Kundschaft für die erfolgreiche Realisierung ihrer Projekte.

U.A. gibt es hier einen hochmodernen Schulungsraum, einen Vorführraum für Praxisseminare, Musterausstellungen für Gardinen, Licht-, Sonnen- und Insektenschutz, Tapeten, Fußböden, eine kleine Kantine und vieles mehr.

Q

Unsere Geschichte

Über
100 Jahre
C

1908

Unsere Firmengeschichte beginnt im Januar 1908. Laut handelsgerichtlicher Eintragung Blatt Ia/b 111 /HRA 2258 erscheint am 07. Januar 1908 der aus Köln stammende Apotheker Herr Dr. phil. Heinrich Louis Albert Schultze an der Gerichtsstelle und erklärt:

„Die von mir in Leipzig, Hainstraße 27 betriebene Farben-, Lack-, Mal- und Zeichenutensilienhandlung geht über die Grenzen eines Kleingewerbes hinaus, da ich einen jährlichen Umsatz von 40.000 Mark erziele. Ich melde deshalb mein Geschäft zur Eintragung in das Handelsregister an und werde künftig unter Dr. Albert Schultze firmieren.“

Am 11.01.1908 erfolgte die handelsgerichtliche Eintragung.

1913

Am 15.10.1913 übernimmt der Drogist Hans Theodor Seifert die Firma. Unter seiner Führung übersteht das Unternehmen den 1. Weltkrieg, die Hyperinflation Anfang der zwanziger Jahre und die Weltwirtschaftskrise der dreißiger Jahre.

1929

Am 01. Oktober 1929 verlegte die Firma ihren Sitz in das Haus der Universität, 24 Tage vor dem 25. Oktober, dem schwarzen Freitag, als an der New Yorker Börse die Kurse ins bodenlose rutschten und die Weltwirtschaftskrise begann.

1938

Etwas weniger als ein Jahr vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges, am 26.09.1938 wurde die Fortführung der Firma Dr. Albert Schultze dem Kaufmann Hans Otto Seifert übertragen. Das Geschäft befand sich inzwischen in der damaligen Kurprinz- Straße, der heutigen Grünewaldstraße.

1947

Der ehemalige Prokurist, Herr Fritz Bickel wird am 28.08.1947 neuer Inhaber der Firma Dr. Albert Schultze. Hans Otto Seifert findet mit der Führung der Firma Busch & Co. in Ansbach ein neues Betätigungsfeld. Aus Unterlagen aus dieser Zeit geht übrigens hervor, dass einige unserer Lieferantenbeziehungen schon eine sehr lange Tradition haben. Die Lackfabrik Ewald Dörken, die Lackfabrik Conrad Wilhelm Schmidt, der Klebstoffhersteller Henkel und die Pinselfabrik Wistoba, die heute wichtige Partner sind, waren schon vor dem 2. Weltkrieg Lieferanten von Dr. Albert Schultze.

1968

Der Drogist Hans-Joachim Näther wird am 12.Juni 1968 als Inhaber der Firma Dr. Albert Schultze in das Handelsregister eingetragen. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte das Unternehmen 9 Mitarbeiter und erreichte mit Farben, Lacken, Tapeten, Pinseln, Bürsten und sonstigen Malerwerkzeugen sowie Künstlermalfarben einen Jahresumsatz von 690.000 Mark der DDR. Abnehmer waren die klassischen Einzelhandelskunden und gewerbliche Kunden, im sozialistischen Sprachgebrauch gesellschaftliche Bedarfsträger genannt. Der Verstaatlichungswelle Ende der 60er Jahre konnte des Unternehmen entgehen, die Selbstständigkeit erhalten werden, indem man einen Vertrag als Kommissionshändler mit der Volkseigenen Handelsorganisation, kurz HO genannt, abgeschlossen hat. Von nun an wurden fremde Waren, die selbst besorgt werden mussten, auf eigene Kosten gegen Erhalt einer Provision verkauft. Die Umsätze entwickelten sich kontinuierlich nach oben. Im Jahr 1989 waren es 3,6 Mio DDR Mark, die von 7 Mitarbeitern umgesetzt wurden.

1990

Die größte und rasanteste Entwicklung in der Unternehmensgeschichte sollte nach dem Ende der sozialistischen Planwirtschaft beginnen. Im Winter 1990, nur wenige Wochen nach dem Fall der Berliner Mauer, brechen Herr Hans-Joachim Näther mit Sohn Bert Näther in Richtung Westen auf, um die dortige Handelslandschaft zu erkunden. Dabei lernen sie die Kaufleute Matthias und Joachim Engel kennen, die in Hessen einen Groß- und Einzelhandel mit Farben, Tapeten und Bodenbelägen an mehreren Standorten in der Region betreiben. Noch am gleichen Tag wird der Beschluss für eine zukünftige Zusammenarbeit gefasst und mit den Planungen für die weitere Entwicklung des Unternehmens begonnen. Es ist die Geburtsstunde einer Ost- Westdeutschen Erfolgsgeschichte, die wie die weitere Entwicklung zeigt, zumindest in unserer Branche einmalig ist.

Am 01.07.1990 wurden von der Baustoffversorgung Leipzig die Standorte in der Delitzscher Straße / Ladestraße und der Zerbster Straße samt 16 dort beschäftigter Mitarbeiter übernommen. Der als Tapetenlager genutzte Standort in der Zerbster Straße wurde nach der Eröffnung des Zentrallagers in Gerichshain und der stark rückläufigen Nachfrage aus dem Einzelhandelsbereich in Folge des Baumarktbooms aufgegeben. 

Anfang September 1990 wurde der Grundstein für den Firmensitz und das Zentrallager in Gerichshain gelegt. Somit wurden im Jahr der Währungsunion und der Deutschen Einheit Investitionen mit einem Volumen von über 5 Mio. DM begonnen. Genauso rasant und schnell entschlossen entwickelten sich die Beziehungen zu neuen Lieferanten aus den alten Bundesländern. Im Bereich der Dispersionsfarben leisteten die Alligator Farbwerke unter Führung des Firmengründers Herrn Rolf Miessner Pionierarbeit. Er lieferte noch vor der Währungsunion Waren in das Gebiet der neuen Bundesländer auf Rechnung in Mark der DDR und legte damit den Grundstein für eine erfolgreiche Markteinführung der Marke mit dem Alligator, die in den folgenden Jahren ausgebaut und gefestigt wurde. Auf dem Gebiet der Lacke und Lasuren hieß der neue Lieferant CWS, auch hier wurde schnell entschieden und der Lohn waren heute unvorstellbare Liefermengen, die teilweise sogar zu Kapazitätsengpässen geführt haben. Lieferanten in den Bereichen Werkzeuge, Tapeten und natürlich der Marktführer Caparol folgten.

Am 25. Mai 1990 gründeten der Drogist Hans- Joachim Näther und die Kaufleute Bert Näther und Joachim Engel die Dr. Albert Schultze GmbH.

1991

Nach einer Bauzeit von nur 8 Monaten wurde im Rahmen der ersten Farben Schultze Hausmesse am 27. April 1991der Standort Gerichshain in Betrieb genommen.

1992

Am 01.03.1992 wurde mit der Filiale in der Köthener Straße in Halle die erste Niederlassung in Sachsen-Anhalt eröffnet.

1994

Im Jahr 1994 wurde der Malereinkauf Südthüringen übernommen und in Ernstroda der erste Standort in Thüringen errichtet.

1995

Auf Grund der positiven Geschäftsentwicklung wird 1995 ein Ausbau der Kapazitäten am Standort Gerichshain erforderlich und die Lagerflächen werden verdoppelt.

1997

Im Sommer 1997 kommt ein weiterer Standort dazu, diesmal in Dessau.

1998

Im Sommer 1998 erfolgt der Startschuss zur Einführung unserer mittlerweile sehr erfolgreichen Handelsmarke Malerplus.

Im gleichen Jahr führten die Gesellschafter von Engel&Jung, Winkler&Gräbner und Farben Schultze ihre Unternehmen unter das Dach einer Holding, um Kräfte noch starker zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Es ist auch eine Zeit, in der sich der Markt polarisiert und sich die Zusammenarbeit zwischen dem Großhandel und der Industrie vertieft und strategische Allianzen geschmiedet werden, eine Entwicklung, die wir schon Mitte der 90-er Jahre vorhergesehen haben. Wir haben uns in dieser Zeit dafür entschieden, zukünftig besonders intensiv mit unserem damals schon größten Lieferanten, der DAW- Firmengruppe mit ihren Marken Alligator und Caparol, zusammenzuarbeiten. Nach dem Motto, gemeinsam sind wir stärker, wurden die Vertriebsmannschaften unserer Unternehmen kontinuierlich zusammengeführt und die Märkte erfolgreich gemeinschaftlich bearbeitet. Inzwischen ist die DAW- Firmengruppe Mitgesellschafter unseres Unternehmens geworden. Unberührt davon bleiben die Beziehungen zu unseren anderen Farblieferanten, auch hier wird die partnerschaftliche Zusammenarbeit weiter ausgebaut.

1999

Am 01.04.1999 erfolgt der Umzug von Ernstroda nach Gotha.

2001

Im Zuge der sich stark abkühlenden Investitionstätigkeiten und damit verschärfenden Wettbewerbssituation übernehmen wir am 01.05.2001 zwei Standorte von unserem Wettbewerber Timpe&Mock in Halle und Leipzig und bauen damit unsere Marktposition weiter aus.

Die Entwicklung im Bereich der Bodenbeläge ist über die Jahre so erfolgreich verlaufen, dass am Standort Gerichshain erneut investiert wird. Diesmal entsteht ein hochmodernes Fußbodenzentrallager für die gesamte Unternehmensgruppe. Die Inbetriebnahme erfolgt im August 2001.

2002

Am 12. Februar 2002 nimmt Hans- Joachim Näther Abschied vom aktiven Berufsleben und wechselt in den wohlverdienten Ruhestand.

Im März 2002 werden die Thüringer Standorte Erfurt und Weimar von Timpe & Mock übernommen und damit der Markanteil von Farben Schultze in der Region beinahe verdoppelt.

2004

Zum 01. Januar 2004 übernimmt Farben Schultze den ehemaligen Wettbewerber Gubelas Farbe & Heimtex mit Standorten in Magdeburg und Halberstadt.

2006

Zweieinhalb Jahre später, am 01.07.2006 schließt sich der M F G, Magdeburger Farbengroßhandel dem Firmenverbund an.

2007

Im November 2007 wird in Erfurt ein neuer, moderner Standort mit Beratungszentrum bezogen.

2008

Am Standort Leipzig erfolgt am 15.01.2008 die Grundsteinlegung für den Bau eines Beratungs- und Kompetenzzentrums mit Schulungsraum und Handwerker-Treff.

2011

Eröffnung der Niederlassung in Markkleeberg.

2012

Eröffnung der Niederlassung in Naumburg.

2015

Übernahme der Farben Gnatz Standorte in Suhl, Aschara, Erfurt, Weimar & Leipzig sowie Eröffnung der Niederlassungen in Jena und Halle (Merseburger Straße).

2017

Preisverleihung des Wirtschaftspreis "via oeconomica" des Vereins Gemeinsam für Leipzig.

Eröffnung der Standorte in Gera und Eisenach.

2020

Umzug der Niederlassung Leipzig von der Theresienstraße in die Wittenberger Straße.

2021

Positionierung der Leipziger Niederlassung als ProjektARENA mit vielen neuen Möglichkeiten zur Unterstützung des Handwerks und privater Kundschaft für die erfolgreiche Realisierung ihrer Projekte.

U.A. gibt es hier einen hochmodernen Schulungsraum, einen Vorführraum für Praxisseminare, Musterausstellungen für Gardinen, Licht-, Sonnen- und Insektenschutz, Tapeten, Fußböden, eine kleine Kantine und vieles mehr.

Über 100 Jahre

Q

Unsere Geschichte

Über
100 Jahre
C

1908

Unsere Firmengeschichte beginnt im Januar 1908. Laut handelsgerichtlicher Eintragung Blatt Ia/b 111 /HRA 2258 erscheint am 07. Januar 1908 der aus Köln stammende Apotheker Herr Dr. phil. Heinrich Louis Albert Schultze an der Gerichtsstelle und erklärt:

„Die von mir in Leipzig, Hainstraße 27 betriebene Farben-, Lack-, Mal- und Zeichenutensilienhandlung geht über die Grenzen eines Kleingewerbes hinaus, da ich einen jährlichen Umsatz von 40.000 Mark erziele. Ich melde deshalb mein Geschäft zur Eintragung in das Handelsregister an und werde künftig unter Dr. Albert Schultze firmieren.“

Am 11.01.1908 erfolgte die handelsgerichtliche Eintragung.

1913

Am 15.10.1913 übernimmt der Drogist Hans Theodor Seifert die Firma. Unter seiner Führung übersteht das Unternehmen den 1. Weltkrieg, die Hyperinflation Anfang der zwanziger Jahre und die Weltwirtschaftskrise der dreißiger Jahre.

1929

Am 01. Oktober 1929 verlegte die Firma ihren Sitz in das Haus der Universität, 24 Tage vor dem 25. Oktober, dem schwarzen Freitag, als an der New Yorker Börse die Kurse ins bodenlose rutschten und die Weltwirtschaftskrise begann.

1938

Etwas weniger als ein Jahr vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges, am 26.09.1938 wurde die Fortführung der Firma Dr. Albert Schultze dem Kaufmann Hans Otto Seifert übertragen. Das Geschäft befand sich inzwischen in der damaligen Kurprinz- Straße, der heutigen Grünewaldstraße.

1947

Der ehemalige Prokurist, Herr Fritz Bickel wird am 28.08.1947 neuer Inhaber der Firma Dr. Albert Schultze. Hans Otto Seifert findet mit der Führung der Firma Busch & Co. in Ansbach ein neues Betätigungsfeld. Aus Unterlagen aus dieser Zeit geht übrigens hervor, dass einige unserer Lieferantenbeziehungen schon eine sehr lange Tradition haben. Die Lackfabrik Ewald Dörken, die Lackfabrik Conrad Wilhelm Schmidt, der Klebstoffhersteller Henkel und die Pinselfabrik Wistoba, die heute wichtige Partner sind, waren schon vor dem 2. Weltkrieg Lieferanten von Dr. Albert Schultze.

1968

Der Drogist Hans-Joachim Näther wird am 12.Juni 1968 als Inhaber der Firma Dr. Albert Schultze in das Handelsregister eingetragen. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte das Unternehmen 9 Mitarbeiter und erreichte mit Farben, Lacken, Tapeten, Pinseln, Bürsten und sonstigen Malerwerkzeugen sowie Künstlermalfarben einen Jahresumsatz von 690.000 Mark der DDR. Abnehmer waren die klassischen Einzelhandelskunden und gewerbliche Kunden, im sozialistischen Sprachgebrauch gesellschaftliche Bedarfsträger genannt. Der Verstaatlichungswelle Ende der 60er Jahre konnte des Unternehmen entgehen, die Selbstständigkeit erhalten werden, indem man einen Vertrag als Kommissionshändler mit der Volkseigenen Handelsorganisation, kurz HO genannt, abgeschlossen hat. Von nun an wurden fremde Waren, die selbst besorgt werden mussten, auf eigene Kosten gegen Erhalt einer Provision verkauft. Die Umsätze entwickelten sich kontinuierlich nach oben. Im Jahr 1989 waren es 3,6 Mio DDR Mark, die von 7 Mitarbeitern umgesetzt wurden.

1990

Die größte und rasanteste Entwicklung in der Unternehmensgeschichte sollte nach dem Ende der sozialistischen Planwirtschaft beginnen. Im Winter 1990, nur wenige Wochen nach dem Fall der Berliner Mauer, brechen Herr Hans-Joachim Näther mit Sohn Bert Näther in Richtung Westen auf, um die dortige Handelslandschaft zu erkunden. Dabei lernen sie die Kaufleute Matthias und Joachim Engel kennen, die in Hessen einen Groß- und Einzelhandel mit Farben, Tapeten und Bodenbelägen an mehreren Standorten in der Region betreiben. Noch am gleichen Tag wird der Beschluss für eine zukünftige Zusammenarbeit gefasst und mit den Planungen für die weitere Entwicklung des Unternehmens begonnen. Es ist die Geburtsstunde einer Ost- Westdeutschen Erfolgsgeschichte, die wie die weitere Entwicklung zeigt, zumindest in unserer Branche einmalig ist.

Am 01.07.1990 wurden von der Baustoffversorgung Leipzig die Standorte in der Delitzscher Straße / Ladestraße und der Zerbster Straße samt 16 dort beschäftigter Mitarbeiter übernommen. Der als Tapetenlager genutzte Standort in der Zerbster Straße wurde nach der Eröffnung des Zentrallagers in Gerichshain und der stark rückläufigen Nachfrage aus dem Einzelhandelsbereich in Folge des Baumarktbooms aufgegeben. 

Anfang September 1990 wurde der Grundstein für den Firmensitz und das Zentrallager in Gerichshain gelegt. Somit wurden im Jahr der Währungsunion und der Deutschen Einheit Investitionen mit einem Volumen von über 5 Mio. DM begonnen. Genauso rasant und schnell entschlossen entwickelten sich die Beziehungen zu neuen Lieferanten aus den alten Bundesländern. Im Bereich der Dispersionsfarben leisteten die Alligator Farbwerke unter Führung des Firmengründers Herrn Rolf Miessner Pionierarbeit. Er lieferte noch vor der Währungsunion Waren in das Gebiet der neuen Bundesländer auf Rechnung in Mark der DDR und legte damit den Grundstein für eine erfolgreiche Markteinführung der Marke mit dem Alligator, die in den folgenden Jahren ausgebaut und gefestigt wurde. Auf dem Gebiet der Lacke und Lasuren hieß der neue Lieferant CWS, auch hier wurde schnell entschieden und der Lohn waren heute unvorstellbare Liefermengen, die teilweise sogar zu Kapazitätsengpässen geführt haben. Lieferanten in den Bereichen Werkzeuge, Tapeten und natürlich der Marktführer Caparol folgten.

Am 25. Mai 1990 gründeten der Drogist Hans- Joachim Näther und die Kaufleute Bert Näther und Joachim Engel die Dr. Albert Schultze GmbH.

1991

Nach einer Bauzeit von nur 8 Monaten wurde im Rahmen der ersten Farben Schultze Hausmesse am 27. April 1991der Standort Gerichshain in Betrieb genommen.

1992

Am 01.03.1992 wurde mit der Filiale in der Köthener Straße in Halle die erste Niederlassung in Sachsen-Anhalt eröffnet.

1994

Im Jahr 1994 wurde der Malereinkauf Südthüringen übernommen und in Ernstroda der erste Standort in Thüringen errichtet.

1995

Auf Grund der positiven Geschäftsentwicklung wird 1995 ein Ausbau der Kapazitäten am Standort Gerichshain erforderlich und die Lagerflächen werden verdoppelt.

1997

Im Sommer 1997 kommt ein weiterer Standort dazu, diesmal in Dessau.

1998

Im Sommer 1998 erfolgt der Startschuss zur Einführung unserer mittlerweile sehr erfolgreichen Handelsmarke Malerplus.

Im gleichen Jahr führten die Gesellschafter von Engel&Jung, Winkler&Gräbner und Farben Schultze ihre Unternehmen unter das Dach einer Holding, um Kräfte noch starker zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Es ist auch eine Zeit, in der sich der Markt polarisiert und sich die Zusammenarbeit zwischen dem Großhandel und der Industrie vertieft und strategische Allianzen geschmiedet werden, eine Entwicklung, die wir schon Mitte der 90-er Jahre vorhergesehen haben. Wir haben uns in dieser Zeit dafür entschieden, zukünftig besonders intensiv mit unserem damals schon größten Lieferanten, der DAW- Firmengruppe mit ihren Marken Alligator und Caparol, zusammenzuarbeiten. Nach dem Motto, gemeinsam sind wir stärker, wurden die Vertriebsmannschaften unserer Unternehmen kontinuierlich zusammengeführt und die Märkte erfolgreich gemeinschaftlich bearbeitet. Inzwischen ist die DAW- Firmengruppe Mitgesellschafter unseres Unternehmens geworden. Unberührt davon bleiben die Beziehungen zu unseren anderen Farblieferanten, auch hier wird die partnerschaftliche Zusammenarbeit weiter ausgebaut.

1999

Am 01.04.1999 erfolgt der Umzug von Ernstroda nach Gotha.

2001

Im Zuge der sich stark abkühlenden Investitionstätigkeiten und damit verschärfenden Wettbewerbssituation übernehmen wir am 01.05.2001 zwei Standorte von unserem Wettbewerber Timpe&Mock in Halle und Leipzig und bauen damit unsere Marktposition weiter aus.

Die Entwicklung im Bereich der Bodenbeläge ist über die Jahre so erfolgreich verlaufen, dass am Standort Gerichshain erneut investiert wird. Diesmal entsteht ein hochmodernes Fußbodenzentrallager für die gesamte Unternehmensgruppe. Die Inbetriebnahme erfolgt im August 2001.

2002

Am 12. Februar 2002 nimmt Hans- Joachim Näther Abschied vom aktiven Berufsleben und wechselt in den wohlverdienten Ruhestand.

Im März 2002 werden die Thüringer Standorte Erfurt und Weimar von Timpe & Mock übernommen und damit der Markanteil von Farben Schultze in der Region beinahe verdoppelt.

2004

Zum 01. Januar 2004 übernimmt Farben Schultze den ehemaligen Wettbewerber Gubelas Farbe & Heimtex mit Standorten in Magdeburg und Halberstadt.

2006

Zweieinhalb Jahre später, am 01.07.2006 schließt sich der M F G, Magdeburger Farbengroßhandel dem Firmenverbund an.

2007

Im November 2007 wird in Erfurt ein neuer, moderner Standort mit Beratungszentrum bezogen.

2008

Am Standort Leipzig erfolgt am 15.01.2008 die Grundsteinlegung für den Bau eines Beratungs- und Kompetenzzentrums mit Schulungsraum und Handwerker-Treff.

2011

Eröffnung der Niederlassung in Markkleeberg.

2012

Eröffnung der Niederlassung in Naumburg.

2015

Übernahme der Farben Gnatz Standorte in Suhl, Aschara, Erfurt, Weimar & Leipzig sowie Eröffnung der Niederlassungen in Jena und Halle (Merseburger Straße).

2017

Preisverleihung des Wirtschaftspreis "via oeconomica" des Vereins Gemeinsam für Leipzig.

Eröffnung der Standorte in Gera und Eisenach.

2020

Umzug der Niederlassung Leipzig von der Theresienstraße in die Wittenberger Straße.

2021

Positionierung der Leipziger Niederlassung als ProjektARENA mit vielen neuen Möglichkeiten zur Unterstützung des Handwerks und privater Kundschaft für die erfolgreiche Realisierung ihrer Projekte.

U.A. gibt es hier einen hochmodernen Schulungsraum, einen Vorführraum für Praxisseminare, Musterausstellungen für Gardinen, Licht-, Sonnen- und Insektenschutz, Tapeten, Fußböden, eine kleine Kantine und vieles mehr.

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Unsere Geschichte

Über
100 Jahre
C

1908

Unsere Firmengeschichte beginnt im Januar 1908. Laut handelsgerichtlicher Eintragung Blatt Ia/b 111 /HRA 2258 erscheint am 07. Januar 1908 der aus Köln stammende Apotheker Herr Dr. phil. Heinrich Louis Albert Schultze an der Gerichtsstelle und erklärt:

„Die von mir in Leipzig, Hainstraße 27 betriebene Farben-, Lack-, Mal- und Zeichenutensilienhandlung geht über die Grenzen eines Kleingewerbes hinaus, da ich einen jährlichen Umsatz von 40.000 Mark erziele. Ich melde deshalb mein Geschäft zur Eintragung in das Handelsregister an und werde künftig unter Dr. Albert Schultze firmieren.“

Am 11.01.1908 erfolgte die handelsgerichtliche Eintragung.

1913

Am 15.10.1913 übernimmt der Drogist Hans Theodor Seifert die Firma. Unter seiner Führung übersteht das Unternehmen den 1. Weltkrieg, die Hyperinflation Anfang der zwanziger Jahre und die Weltwirtschaftskrise der dreißiger Jahre.

1929

Am 01. Oktober 1929 verlegte die Firma ihren Sitz in das Haus der Universität, 24 Tage vor dem 25. Oktober, dem schwarzen Freitag, als an der New Yorker Börse die Kurse ins bodenlose rutschten und die Weltwirtschaftskrise begann.

1938

Etwas weniger als ein Jahr vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges, am 26.09.1938 wurde die Fortführung der Firma Dr. Albert Schultze dem Kaufmann Hans Otto Seifert übertragen. Das Geschäft befand sich inzwischen in der damaligen Kurprinz- Straße, der heutigen Grünewaldstraße.

1947

Der ehemalige Prokurist, Herr Fritz Bickel wird am 28.08.1947 neuer Inhaber der Firma Dr. Albert Schultze. Hans Otto Seifert findet mit der Führung der Firma Busch & Co. in Ansbach ein neues Betätigungsfeld. Aus Unterlagen aus dieser Zeit geht übrigens hervor, dass einige unserer Lieferantenbeziehungen schon eine sehr lange Tradition haben. Die Lackfabrik Ewald Dörken, die Lackfabrik Conrad Wilhelm Schmidt, der Klebstoffhersteller Henkel und die Pinselfabrik Wistoba, die heute wichtige Partner sind, waren schon vor dem 2. Weltkrieg Lieferanten von Dr. Albert Schultze.

1968

Der Drogist Hans-Joachim Näther wird am 12.Juni 1968 als Inhaber der Firma Dr. Albert Schultze in das Handelsregister eingetragen. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte das Unternehmen 9 Mitarbeiter und erreichte mit Farben, Lacken, Tapeten, Pinseln, Bürsten und sonstigen Malerwerkzeugen sowie Künstlermalfarben einen Jahresumsatz von 690.000 Mark der DDR. Abnehmer waren die klassischen Einzelhandelskunden und gewerbliche Kunden, im sozialistischen Sprachgebrauch gesellschaftliche Bedarfsträger genannt. Der Verstaatlichungswelle Ende der 60er Jahre konnte des Unternehmen entgehen, die Selbstständigkeit erhalten werden, indem man einen Vertrag als Kommissionshändler mit der Volkseigenen Handelsorganisation, kurz HO genannt, abgeschlossen hat. Von nun an wurden fremde Waren, die selbst besorgt werden mussten, auf eigene Kosten gegen Erhalt einer Provision verkauft. Die Umsätze entwickelten sich kontinuierlich nach oben. Im Jahr 1989 waren es 3,6 Mio DDR Mark, die von 7 Mitarbeitern umgesetzt wurden.

1990

Die größte und rasanteste Entwicklung in der Unternehmensgeschichte sollte nach dem Ende der sozialistischen Planwirtschaft beginnen. Im Winter 1990, nur wenige Wochen nach dem Fall der Berliner Mauer, brechen Herr Hans-Joachim Näther mit Sohn Bert Näther in Richtung Westen auf, um die dortige Handelslandschaft zu erkunden. Dabei lernen sie die Kaufleute Matthias und Joachim Engel kennen, die in Hessen einen Groß- und Einzelhandel mit Farben, Tapeten und Bodenbelägen an mehreren Standorten in der Region betreiben. Noch am gleichen Tag wird der Beschluss für eine zukünftige Zusammenarbeit gefasst und mit den Planungen für die weitere Entwicklung des Unternehmens begonnen. Es ist die Geburtsstunde einer Ost- Westdeutschen Erfolgsgeschichte, die wie die weitere Entwicklung zeigt, zumindest in unserer Branche einmalig ist.

Am 01.07.1990 wurden von der Baustoffversorgung Leipzig die Standorte in der Delitzscher Straße / Ladestraße und der Zerbster Straße samt 16 dort beschäftigter Mitarbeiter übernommen. Der als Tapetenlager genutzte Standort in der Zerbster Straße wurde nach der Eröffnung des Zentrallagers in Gerichshain und der stark rückläufigen Nachfrage aus dem Einzelhandelsbereich in Folge des Baumarktbooms aufgegeben. 

Anfang September 1990 wurde der Grundstein für den Firmensitz und das Zentrallager in Gerichshain gelegt. Somit wurden im Jahr der Währungsunion und der Deutschen Einheit Investitionen mit einem Volumen von über 5 Mio. DM begonnen. Genauso rasant und schnell entschlossen entwickelten sich die Beziehungen zu neuen Lieferanten aus den alten Bundesländern. Im Bereich der Dispersionsfarben leisteten die Alligator Farbwerke unter Führung des Firmengründers Herrn Rolf Miessner Pionierarbeit. Er lieferte noch vor der Währungsunion Waren in das Gebiet der neuen Bundesländer auf Rechnung in Mark der DDR und legte damit den Grundstein für eine erfolgreiche Markteinführung der Marke mit dem Alligator, die in den folgenden Jahren ausgebaut und gefestigt wurde. Auf dem Gebiet der Lacke und Lasuren hieß der neue Lieferant CWS, auch hier wurde schnell entschieden und der Lohn waren heute unvorstellbare Liefermengen, die teilweise sogar zu Kapazitätsengpässen geführt haben. Lieferanten in den Bereichen Werkzeuge, Tapeten und natürlich der Marktführer Caparol folgten.

Am 25. Mai 1990 gründeten der Drogist Hans- Joachim Näther und die Kaufleute Bert Näther und Joachim Engel die Dr. Albert Schultze GmbH.

1991

Nach einer Bauzeit von nur 8 Monaten wurde im Rahmen der ersten Farben Schultze Hausmesse am 27. April 1991der Standort Gerichshain in Betrieb genommen.

1992

Am 01.03.1992 wurde mit der Filiale in der Köthener Straße in Halle die erste Niederlassung in Sachsen-Anhalt eröffnet.

1994

Im Jahr 1994 wurde der Malereinkauf Südthüringen übernommen und in Ernstroda der erste Standort in Thüringen errichtet.

1995

Auf Grund der positiven Geschäftsentwicklung wird 1995 ein Ausbau der Kapazitäten am Standort Gerichshain erforderlich und die Lagerflächen werden verdoppelt.

1997

Im Sommer 1997 kommt ein weiterer Standort dazu, diesmal in Dessau.

1998

Im Sommer 1998 erfolgt der Startschuss zur Einführung unserer mittlerweile sehr erfolgreichen Handelsmarke Malerplus.

Im gleichen Jahr führten die Gesellschafter von Engel&Jung, Winkler&Gräbner und Farben Schultze ihre Unternehmen unter das Dach einer Holding, um Kräfte noch starker zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Es ist auch eine Zeit, in der sich der Markt polarisiert und sich die Zusammenarbeit zwischen dem Großhandel und der Industrie vertieft und strategische Allianzen geschmiedet werden, eine Entwicklung, die wir schon Mitte der 90-er Jahre vorhergesehen haben. Wir haben uns in dieser Zeit dafür entschieden, zukünftig besonders intensiv mit unserem damals schon größten Lieferanten, der DAW- Firmengruppe mit ihren Marken Alligator und Caparol, zusammenzuarbeiten. Nach dem Motto, gemeinsam sind wir stärker, wurden die Vertriebsmannschaften unserer Unternehmen kontinuierlich zusammengeführt und die Märkte erfolgreich gemeinschaftlich bearbeitet. Inzwischen ist die DAW- Firmengruppe Mitgesellschafter unseres Unternehmens geworden. Unberührt davon bleiben die Beziehungen zu unseren anderen Farblieferanten, auch hier wird die partnerschaftliche Zusammenarbeit weiter ausgebaut.

1999

Am 01.04.1999 erfolgt der Umzug von Ernstroda nach Gotha.

2001

Im Zuge der sich stark abkühlenden Investitionstätigkeiten und damit verschärfenden Wettbewerbssituation übernehmen wir am 01.05.2001 zwei Standorte von unserem Wettbewerber Timpe&Mock in Halle und Leipzig und bauen damit unsere Marktposition weiter aus.

Die Entwicklung im Bereich der Bodenbeläge ist über die Jahre so erfolgreich verlaufen, dass am Standort Gerichshain erneut investiert wird. Diesmal entsteht ein hochmodernes Fußbodenzentrallager für die gesamte Unternehmensgruppe. Die Inbetriebnahme erfolgt im August 2001.

2002

Am 12. Februar 2002 nimmt Hans- Joachim Näther Abschied vom aktiven Berufsleben und wechselt in den wohlverdienten Ruhestand.

Im März 2002 werden die Thüringer Standorte Erfurt und Weimar von Timpe & Mock übernommen und damit der Markanteil von Farben Schultze in der Region beinahe verdoppelt.

2004

Zum 01. Januar 2004 übernimmt Farben Schultze den ehemaligen Wettbewerber Gubelas Farbe & Heimtex mit Standorten in Magdeburg und Halberstadt.

2006

Zweieinhalb Jahre später, am 01.07.2006 schließt sich der M F G, Magdeburger Farbengroßhandel dem Firmenverbund an.

2007

Im November 2007 wird in Erfurt ein neuer, moderner Standort mit Beratungszentrum bezogen.

2008

Am Standort Leipzig erfolgt am 15.01.2008 die Grundsteinlegung für den Bau eines Beratungs- und Kompetenzzentrums mit Schulungsraum und Handwerker-Treff.

2011

Eröffnung der Niederlassung in Markkleeberg.

2012

Eröffnung der Niederlassung in Naumburg.

2015

Übernahme der Farben Gnatz Standorte in Suhl, Aschara, Erfurt, Weimar & Leipzig sowie Eröffnung der Niederlassungen in Jena und Halle (Merseburger Straße).

2017

Preisverleihung des Wirtschaftspreis "via oeconomica" des Vereins Gemeinsam für Leipzig.

Eröffnung der Standorte in Gera und Eisenach.

2020

Umzug der Niederlassung Leipzig von der Theresienstraße in die Wittenberger Straße.

2021

Positionierung der Leipziger Niederlassung als ProjektARENA mit vielen neuen Möglichkeiten zur Unterstützung des Handwerks und privater Kundschaft für die erfolgreiche Realisierung ihrer Projekte.

U.A. gibt es hier einen hochmodernen Schulungsraum, einen Vorführraum für Praxisseminare, Musterausstellungen für Gardinen, Licht-, Sonnen- und Insektenschutz, Tapeten, Fußböden, eine kleine Kantine und vieles mehr.

FARBEN SCHULTZE

FAQ’s

Häufig gestellte Fragen –
auf den Punkt beantwortet.

Darf ich auch als Privatkunde bei Farben Schultze einkaufen?

Ja. Sie sind jederzeit herzlich willkommen.

Benötige ich zum Einkauf ein Kundenkonto?

Nein. Sie können auch ohne Kundenkonto bei uns einkaufen.

Welche Zahlungsmittel werden akzeptiert?

Barverkäufe können in Cash, mit EC-Karte oder Kreditkarte bezahlt werden.

Kunden mit Kundenkonto können im Rahmen ihres Kreditlimits Waren auf Rechnung beziehen.

Wie kann ich ein Kundenkonto bei Farben Schultze eröffnen?

Zur Eröffnung eines Kundenkontos sprechen Sie bitte einen unser Außen- oder Innendienstmitarbeiter an. Dieser wird für Sie alles Nötige in die Wege leiten. Bitte beachten Sie, dass wir zur Eröffnung eines Kundenkontos die Gewerbeanmeldung und den Briefkopfbogen (Anschrift + Kontaktdaten) Ihres Unternehmens benötigen.

Bietet Farben Schultze auch Handwerksleistungen an?

Nein. Wir sind ein reiner Fachhandel und bieten keine Handwerksleistungen und keine Vermittlung von Handwerksbetrieben an.

Einzige Ausnahme ist unser Sortimentsbereich Gardine, Sonnen- und Insektenschutz. Hier bieten wir neben der Beratung auch Aufmaß und Montage an.

Unser Sortiment

Von A bis Z – vieles auf Lager oder innerhalb kürzester Zeit lieferbar.

  • Alle
  • Farben
  • Lacke
  • Holzschutz
  • Putze
  • Wärmedämmung (WDVS)
  • Trockenbau
  • Bodenbeläge
  • Wandbeläge und Tapeten
  • Klebstoffe und Spachtelmassen
  • Sonnen- und Insektenschutz
  • Gardinen
  • Leisten und Profile
  • Werkzeuge und Maschinen
  • Zubehör

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